Der Jack-Russel-Terrier ist eine von dem englischen Pfarrer John (Jack) Russel 1890 gezüchtete Arbeits- und Jagdhundeart, die mit dem Ziel einen „besseren“ Fox Terrier zu züchten entwickelt wurde. Ein Bild der Mutter aller Jack-Russel-Terrier hängt heute im Schloss Sandringhalm und ist Eigentum der Queen of England.
Als sich 1850 der nach Australien eingeschleppte Rotfuchs massenhaft zu vermehren begann fanden Jack-Russel-Terrier ihre Ausbreitung. Aufgrund seiner im Vergleich zum Fox Terrier geringeren Höhe konnte der Jack-Russel-Terrier leichter in die nun von Füchsen besetzten Kantinchenbauten gelangen und diese „sprengen“, sodass der Jäger den Fuchs erlegen konnte.
Kennzeichnen sind seine weiße Grundfarbe und der braunen Fleck über jedem Auge und Ohr. Charakteristisch ist auch der münzgroße Fleck auf der Schwanzwurzel.
Er ist er ein aktiver, wachsamer Terrier mit souveränem Selbstvertrauen und durchdringend intelligenter Erscheinung. In der Regel Kindern besonders zugeneigt ist der Jack-Russel-Terrier ein guter Familienhund. Entsprechend stoisch erträgt er auch zwickende Kinderhände und tobt und tollt gerne herum. Auch im Wasser fühlt er sich pudelwohl.
Der Jack-Russel-Terrier ist ein anpassungsfähiger und robuster Hund, der auch im hohen Alter ( ca.18 Jahre) gesund und lebendig bleibt.
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